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Essen macht Schule ist ein gemeinnütziger Verein. Wir sind Kunstlehrer, Musiker, Köche, Schüler und Eltern die sich für einen nachhaltigen, kreativen und bewußten Umgang mit Essen und Lebensmitteln engagieren. Unser Fokus ist das Essen an Berliner Schulen, vor allem im Bereich der Sekundarstufe. Mit Modellprojekten an der Schnittstelle zwischen Kulinarik und Kunst wollen wir zeigen, wie eine kreative und nachhaltige Küche an Schulen attraktiv und wirksam gestaltet werden kann.
Auf unserer Homepage finden Sie weitere Ideen – gerne können Sie sich auch aktiv engagieren unter info@essenmachtschule.de.

ESSEN MACHT SCHULE! Welche Bedeutung ein gesundes, frisch gekochtes Essen während eines langen Schultages hat, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Auch dass es dafür ausreichend große Räume mit einer angenehmen Aufenthaltsqualität und entsprechend lange Pausenzeiten geben muss, ist längst bekannt. Mit der Vorstellung der neuen Berliner Lern- und Teamhäuser im Februar 2017 trat die Hoffnung ein, dass man diesem und weiterer pädagogischer Ziele ein kleines Stück näher kommen würde.

Doch schon während noch die neuen Lern- und Teamhäuser vorgestellt wurden, arbeitete man gleichzeit schon an den Einsparungen. So wurden z.B. dem BSB-Reinickendorf die Ergebnisse der Facharbeitsgruppe Schulraumqualität vorgestellt und die vielen pädagogischen und sozialen Verbesserungen aufgeführt. Zukunftsweisend wurde auch die sozialräumliche Öffnung in den Kiez vorgestellt. Hr. Borkenhagen (Vorstandsmitglied des BSB) hat diese moderne Architektur als zukunftsweisend empfunden und diesbezüglich auch den Bau der neuen Grundschule in Reinickendorf-Ost nach diesem Entwurf gewünscht. Leider muss er heute feststellen, dass zum damaligen Zeitpunkt bereits im Hintergrund eine Arbeitsgruppe tätig war, die über Einsparungen nachgedacht hat und durch eine Beraterfirma erhebliche Einsparungen umgesetzt wurden.

Da es in Berlin ja nicht nur an Schul- sondern ebenso an Kita- und Seniorenheimplätzen mangelt, sollte man statt Flächenkürzungen an den Schulen vorzunehmen, doch lieber über Campus-Lösungen nachdenken, die ein generationsübergreifendes Miteinander und Kooperieren ermöglichen und damit auch die gemeinsame Nutzung von z.B. Schul-Bibliotheken, Aulen, Turnhallen/Bewegungs- und Therapieräumen zu unterschiedlichen Zeiten beinhalten und so Flächen und Kosten gespart werden können. Auch hier hat U. Borkenhagen in verschiedenen Sitzungen des BSB eine ressortübergreifende, flexible Planung und Nutzung gefordert. Das wäre mutig in die Zukunft gedacht!